Über fünf Jahrzehnte hat der Detroiter Mitch Ryder eine Diskographie von mehr als 30 Alben geschaffen, die von der wilden Urkraft seiner frühen Hits wie "Devil with a Blue Dress On" bis zu jüngsten Werken wie dem 2024 erschienenen Live-Album The Roof Is On Fire und dem von Don Was produzierten Studioalbum With Love reicht. Letzteres, in Detroit aufgenommen, zählt Ryder selbst zu seinen besten Werken – ein Zeugnis seiner Fähigkeit, sich neu zu erfinden, ohne seine Wurzeln zu verraten. Don Was, bekannt für seine Arbeit mit Bob Dylan, The Rolling Stones und Iggy Pop, brachte eine Produktion hervor, die Ryders unverkennbare Intensität mit zeitloser Eleganz verbindet.




Ryders Einfluss auf die Musiklandschaft ist kaum zu überschätzen. Inspiriert von James Brown und dem Motown-Sound, schuf er mit seiner Band Mitch Ryder & The Detroit Wheels einen Stil, der die rohe Kraft der Motor City mit der Seele des Blues verband. Seine Kollaborationen lesen sich wie ein Pantheon der Rockgeschichte: Neben Don Was arbeitete er mit John Mellencamp, der sein Album Never Kick a Sleeping Dog (1983) produzierte, und beeinflusste Künstler wie The Clash, deren roher Punk-Ethos Ryders Energie widerspiegelt. Keith Richards nannte ihn einen der "spannendsten Sänger", die die Musikszene je gesehen hat – ein Urteil, das Ryders Auftritt beim Rockpalast 1979 untermauert. Dieser legendäre Moment, 2017 in einer WDR-Dokumentation als einer der besten in der Geschichte des Formats gefeiert, machte Deutschland für Ryder zur zweiten Heimat. "Diese Nacht war eine Chance, wie man sie vielleicht nur einmal im Leben hat", sagte er rückblickend.




Europa wurde für Ryder zum Raum künstlerischer Freiheit. Während seine amerikanischen Fans oft die Nostalgie seiner Sechziger-Hits suchen, erlaubt ihm das europäische Publikum, Grenzen zu überschreiten. Alben wie The Detroit-Memphis Experiment (1969) oder Never Kick a Sleeping Dog zeigen seine Vielseitigkeit, während seine Aufnahme in die Michigan Rock and Roll Legends Hall of Fame seinen Status als Pionier zementiert. Ryders Vermächtnis liegt nicht nur in seinen Hits, sondern in seiner Fähigkeit, die rohe Emotion des Rock ’n’ Roll mit einer zeitlosen Dringlichkeit zu verbinden.




Die "Songs from the Road"-Tour 2026 wird diese Essenz einfangen: ein Künstler, der die Bühne mit der gleichen Intensität betritt wie vor 50 Jahren, begleitet von einer Band, die seine Vision trägt. Von Klassikern bis zu neuen Werken – Ryder bleibt ein Rebell, der die Sprache des Rock ’n’ Roll spricht wie kaum ein anderer.

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