Intrigante Männer, politische Machtspiele und selbstbewusste Frauen gibt es nicht erst in Zeiten von Hollywood-Blockbustern! Georg Friedrich Händel wusste mit dem antiken Stoff über Julius Cäsar bereits 1724 gekonnt umzugehen: Giulio Cesare kommt nach Ägypten, um den jungen König Ptolemäus zu besiegen und die politische Lage zu stabilisieren. Doch der ägyptische Thron ist umkämpft, da Ptolemäus’ Schwester Cleopatra ihre Macht zurückerobern will. Sie verbündet sich mit Cesare, den ihre Intelligenz und Schönheit faszinieren und er verhilft ihr zum Sturz ihres Bruders.



Die Intrigen nehmen ihren Lauf: Cesare wird von seinen eigenen Verbündeten verraten, doch durch Cleopatras kluge List und Cesares militärische Überlegenheit gelingt es, Ptolemäus zu besiegen. Cleopatra wird die neue Herrscherin Ägyptens, Cesare geht als Sieger hervor. Die Oper endet mit einer Vereinigung von politischer Macht und persönlicher Leidenschaft; Cesare und Cleopatra bauen zusammen eine neue Zukunft auf.



Die komplexen politischen Machenschaften von Julius Cäsar waren bereits zu Händels Lebzeiten sagenumwoben und wurden ausgeschmückt: Der Komponist erschuf gemeinsam mit Nicola Francesco Haym mit „Giulio Cesare in Egitto“ ein Werk zwischen Fakten und Fiktion und dramatisierte diesen Lebensabschnitt des römischen Kaisers auf meisterhafte Weise.



Georg Friedrich Händel (1685–1759) gilt bis heute als einer der zentralsten Komponisten seiner Zeit. Seine Musik fesselt das Publikum mit kraftvollen Melodien und dramatischen Klängen, die noch heute in Konzertsälen und Opernhäusern begeistern. Bereits mit 19 Jahren eroberte er die Opernwelt: Er wirkte in Deutschland, Italien und später in London. Hier komponierte er auch „Giulio Cesare“ und profitierte bereits von seiner erfolgreichen Karriere als Opernkomponist.



Extravaganz, Entertainment und Prunk: Das Regieteam Carlo Massari und Chiara Osella beweist, dass Oper zeitlos sein kann. Mit ihren Erfahrungen in den Bereichen Choreographie und Gesang ergänzen sich die beiden Regisseur*innen bereits seit Jahren ideal bei internationalen Projekten. Gemeinsam mit Bühnenbildnerin Eleonora De Leo und Kostümbildnerin Emilia Zagnoli feiert das Team mit der Inszenierung von „Giulio Cesare“ sein Debüt am Salzburger Landestheater.

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