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Klassik mit Augenzwinkern
Der Tod eines Pudels


Angelika Kirchschlager Mezzzosopran
Alfred Dorfer Stimme
Florian Krumpöck Klavier

Wer glaubt, ein Liederabend müsse ernst, pathetisch und frei von Humor sein, wird an diesem Abend angenehm überrascht. „Der Tod eines Pudels“ vereint zwei Welten, die sich selten begegnen – und auf der Bühne ein verblüffend harmonisches Duo bilden: Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager und Satiriker Alfred Dorfer. Gemeinsam öffnen sie die Tür zu einer ebenso musikalischen wie pointierten Reise durch die Klassikbranche. Das Publikum blickt dorthin, wo sonst nur Künstlerinnen und Künstler selbst hinsehen: Hinter die Kulissen, in Garderoben, in die charmanten Absurditäten des Konzertbetriebs. Zwischen Beethoven, Schubert, Brahms, Mahler und Korngold blitzt jene unfreiwillige Komik auf, die im Alltag großer Kunst verborgen liegt.

Kirchschlager, die von New York bis Tokio jede Bühne und jeden Backstage-Flur kennt, erzählt aus ihrem reichen Erfahrungsschatz; Dorfer versucht, die Geheimnisse dieser Welt zu entschlüsseln – und scheitert dabei auf höchst unterhaltsame Weise. So entsteht eine satirische Geisterbahnfahrt durch die schillernden, manchmal skurrilen Abgründe der Klassik. Begleitet von Florian Krumpöck am Klavier, entlarvt das Trio mit feinem Humor, musikalischer Brillanz und einer guten Portion Selbstironie die Prätentiosität des traditionellen Liederabends.

Und natürlich darf Beethovens titelgebende „Elegie auf den Tod eines Pudels“ nicht fehlen.

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