Quelle: OETicket

Sonntag, 01.11.2026
um 11:00 Uhr




Den dunkelgrau in schwarz malenden, hoffnungslosen, ausweglosen, traurigtristen Kafka haben wohl die meisten von uns im Deutschunterricht kennengelernt. Viele von uns haben ihn aus dieser Erfahrung heraus auf dem weiteren Lebensweg gern gemieden.

Thomas Maurer möchte an diesem Abend Kafkas andere Seite zeigen, die eigentlich keine andere Seite ist, sondern oft nur ein anderer Blickwinkel. Mit Kafkas Komik verhält es sich ähnlich wie mit diesen merkwürdig gemusterten Kippbildern, auf die man lange starren kann, ohne die angeblich darin verborgenen Zeichen zu sehen. Hat man sie aber einmal entdeckt, gehen sie nie wieder weg.

Ist das denn nicht - auch - komisch, wenn einer in der Früh als Ungeziefer aufwacht undalle, ihn eingeschlossen, so lange wie möglich so tun, als wär nix?

Diesen Kafka will Thomas Maurer an diesem Abend vorstellen. Ein sogenanntes Pointenfeuerwerk kann er dabei nicht in Aussicht stellen, versprochen werden kann aber eine feine, helle, wache, immer wieder groteske Komik, niedergeschrieben von einem der größten deutschsprachigen Schriftsteller und vorgetragen von einem doch ziemlich guten altgedienten Kabarett-Haudegen.

Es wurde einem wohl in seiner Nähe. Er konnte begeistert und hingerissen sein, des Scherzens und Lachens war dann kein Ende; ja er lachte gern und herzhaft und wussteauch seine Freunde zum Lachen zu bringen. Er war ein wundervoll helfender Freund.« - Max Brod

Ich kann auch lachen, Felice!
Franz Kafka

Pressestimmen:

Gewiss der unaufwendigste Beitrag eines Theaters zum Kafka-Jahr, vielleicht der beste:
Thomas Maurer liest ausgewählte Texte. Ganz in Zivil. Der einzige Showeffekt: Blackouts. Sehr lustig.
Die Presse / Thomas Kramar

In den Stakkato aus Kafka und Kommentar wird der Abend fulminant.
So hat man nach zwei Stunden einen Crashkurs Kafka hinter sich, der das Genie beider a diesem Abend beteiligten ausweist.
Der Standard / Michael Wurmitzer

Thomas Maurer schafft es mühelos: Ein wirklich komischer - und auch volksbildnerisch wertvoller Abend.
Kurier / Thomas Trenkler

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