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Für ihre Fans ist die Echse längst ein Guru. Das Reptil voll Erfahrungen, Geschichten und Weisheit legt uns die Karten auf den Tisch. Vollständig erleuchtet und bestens ins Licht gerückt durch den mehrfach ausgezeichneten Puppenspieler Michael Hatzius, der gekonnt in der Aura des großmäuligen Reptils zu verschwinden scheint.

Wer führt wen und was hält die Welt im Innersten zusammen? Kann ein Huhn spirituelle Erfahrungen machen? Wie mobben sich Schweine? Was sucht ein Kamel auf dem Halm einer Zecke? Das sind nur einige Fragen aus einem tierischen Kosmos, der unserem gar nicht so unähnlich scheint.

Das Publikum ist eingeladen zu einer humorvollen Audienz mit offenem Herzen und großer Klappe, bei der gern auch der Zuschauer selbst im Mittelpunkt der Betrachtung steht. So darf man sich auf echsquisite Improvisationen freuen.

"Wie ein Solo fühlt sich dieser Abend nicht an. Der Puppenspieler Hatzius hat einen ganzen Reigen schräger Figuren mitgebracht. Da ist die Zecke, die sich mit dem Märchenprinzen zofft, das Karnickel, das von der Karotte schikaniert wird, oder das Huhn, das per Beckenbodengymnastik seine Legehemmung zu überwinden trachtet. Sie alle verbindet eines: Sie sind nicht niedlich, sondern entweder veritable Kotzbrocken oder bedauernswerte Kreaturen... Hatzius fügt der sehr belebten Puppenspielszene eine großartige Facette hinzu. Von all den belanglosen Putzigkeiten setzen sich seine fiesen Viecher angenehm ab. Im Grunde ist der Berliner der Kabarettist unter den Puppencomedians. Zwar hütet er sich, vordergründig und platt politisch zu sein, aber es schwingt vieles mit. Hatzius ist einzig in der Branche. Nur ein Wesen kann ihn in den Schatten stellen: die Echse." (Allgemeine Zeitung Mainz)

"Die Dramaturgie sitzt, die Gagdichte ist hoch, Intelligent, originell und schwarzhumorig, dabei gespickt mit Wortspielen und Impro-Einlagen - der Ernst Busch-Absolvent beweist, dass Puppenspiel auch bei großen Leuten funktioniert." (Badische Zeitung)

"Ein Volltreffer. Wenn Hatzius mit der Riesenechse auf dem Schoß in seinem Bürostuhl lehnt und dieser zigarrenschmauchenden Mischung aus Ekel Alfred, allwissendem Macho und dem Paten Leben einhaucht, schwelgt der Zuschauer im Rausch der Sinne" (General Anzeiger Bonn)

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