«Sie klingen so geigerisch», schwärmte Dmitri Schostakowitsch über seine eigenen 24 Klavier-Präludien op. 34. «Geigerisch»? Ja, denn Dmitri Zyganov, Primarius des Beethoven-Quartetts und guter Freund Schostakowitschs, arrangierte 19 der kurzweiligen Preziosen für Violine und Klavier. Die Komponistin Lera Auerbach vervollständigte 2000 den Zyklus, der in Grafenegg in seiner kompletten Gestalt als österreichische Erstaufführung erklingt. Sergei Dogadin und Daniil Trifonov, beide einst Gewinner des Tschaikowski-Wettbewerbs, zählen zu den berufensten Interpreten der Gegenwart. An den Beginn ihres Kammerkonzerts stellen sie die David Oistrach gewidmete und von ihm und Lev Oborin 1946 uraufgeführte 1. Violinsonate Sergej Prokofjews, in der die Stimmung der Entstehungszeit auf ebenso beklemmende wie plastische Weise in Töne gefasst ist.

Besetzung

Violine Sergei Dogadin
Klavier Daniil Trifonov

Programm

Sergej Prokofjew
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 f-Moll op. 80

Dmitri Schostakowitsch
24 Präludien op. 34 (Arrangements für Violine und Klavier: Dmitri Zyganov, Lera Auerbach/Österreichische Erstaufführung)

Eventdaten bereitgestellt von: oeticket