Kaum ein Ort ist um 1700 kulturell so aufregend wie London. Das Zusammentreffen von Musiker:innen aus ganz Europa hinterlässt eine stilistische Vielfalt, die Tanzmusik vom französischen Hofe mit italienischem Virtuosentum vereint und in die englische Musik integriert. Der Komponist Henry Purcell bedient sich gleich begeistert am französischen Instrumentarium und integriert die hautbois in seine Orchesterkompositionen, der italienische Geiger Nicola Matteis feiert großen Erfolg mit der Veröffentlichung seiner „Ayres for the Violin“ und die Liebhaber-Szene boomt, mit Viola da Gamba- und Blockflötenconsorts in vielen Haushalten.

„From the Courts to the Pub” zeigt diese farbenfrohe Klangvielfalt von Folklore über historische oboe band bis hin zu höfischem Tanz und präsentiert Musik englischer sowie italienischer Komponist:innen in England.

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