Edwin Rosen ist ein Phantom, das in unregelmäßigen Abständen auftaucht und schnell wieder verschwindet. Wenn er Musik veröffentlicht, dann kompromisslos und vor allem kompromisslos gut. Jetzt ist Edwin Rosen zurück. Neues Jahr, neue Musik und auch eine neue Tour.

Mit "leichter/kälter" ließ er im Jahr 2020 die Neue Neue Deutsche Welle über die deutsche Musiklandschaft schwappen. Sein besonderes Gespür dafür, Gefühle von Nostalgie, Wehmut, Trauer und Hoffnung in mitreißende Songs zu verpacken, hat Folgen. Nach millionenfachen Streams auf seine ersten Veröffentlichungen blickt er bei Konzerten in tausende Gesichter – seine Musik bewegt und macht ihn zum Indie-Shooting-Star. Doch statt diese plötzliche Aufmerksamkeit auszuschlachten, bleibt Edwin Rosen bei sich und sendet nur sporadisch musikalische Lebenszeichen.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Edwin Rosen kämpft lange mit seinem eigenen Anspruch, Unsicherheit über die musikalische Ausrichtung entsteht. Ein verzwickter Teufelskreis, an dessen Ende nun die neue EP "Die Sterne" steht. "Das ist eine Compilation von ein paar älteren Sachen, die man zum Teil schon von Konzerten kennt", erklärt Edwin Rosen. Wie immer schwingt bei ihm dabei ein großes Understatement mit.

Die Songs der EP, die gemeinsam mit Maximilian Spatz alias sparr00w und Joel Schwander aka bleac entstanden sind, zeigen einmal mehr, welch besondere Qualität in dem Musiker aus Stuttgart steckt. Er versteht es wie kein Zweiter, den Charme von New Wave, Synth-Pop und Bedroom-Producing miteinander zu verweben. Dabei sind die neuen Songs ein wenig düsterer und schneller geraten als bisher von Edwin Rosen gewohnt. "Die Sterne" soll außerdem "der Abschluss der alten Sachen" sein. Denn allzu lange soll es diesmal nicht dauern, bis Edwin Rosen mit neuer Musik zurückkehrt.

(Text: Torben Hodan)

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